Wissenschaftlicher Hintergrund

Denkanstösse zum KEH-System verdankt Dr. Walter Eberle vor allem dem Charakterologen P. Helwig mit seinem Wertequadrat, dem Psychiater N. Peseschkian mit  seinem System der Positiven Psychotherapie und dem Nestor der klinischen Psychologie K. Schneider, dessen Forderung nach einem System von allgemeinen psychologischen Kriterien, welche auch die spezifischen Übertreibungen von  Charaktereigenschaften ausdrücken, bei KEH realisiert wurde.

Unter den bekannteren Psychologen findet sich das KEH-Gedankengut in größter Verwandtschaft bei F.Riemann in seinem Werk Grundformen der Angst . Hier ist das Konzept der positiven Sichtweise aller Charaktereigenschaften mit der Gefahr der Übersteigerungen am konsequentesten durchdacht worden, hat allerdings nicht den Differenzierungsgrad von KEH erreicht.

 Die bei KEH vorfindbare Unterscheidung von relativ stabilen Extremausprägungen und leichter wandelbaren komplementären Charaktermischungen findet sich in älteren Charakter-Theorien als Unterscheidung von kristallinen und   flüssigen Elementen des Charakters. Diese Unterscheidung bedeutet - gemessen an der heute vorherrschenden Persönlichkeitslehre -  geradezu einen Paradigmenwechsel.

Der Grundansatz des KEH-Systems , nämlich das Polaritätsgesetz, gehört zum Urwissen ”  der Menschheit  und hat in J.W.von Goethe seinen größten Verfechter: ... Siehst Du also einem Geschöpf besonderen Vorzug irgend gegönnt, so frage nur gleich: wo leidet es Mangel anderswo? Finden wirst Du sogleich zu aller Bildung den Schlüssel......

Bereits  im Jahre 1993 hat das Manager - Magazin das KEH-System als das methodisch am weitesten vorangeschrittene System der Persönlichkeitseinschätzung gewürdigt.

Die von W.Eberle zusammen mit E.Hartwich verfaßte populärwissenschaftliche Publikation ” Brennpunkt Führungspotential ” im FAZ-Verlag ist inzwischen vergriffen.

[Home] [Anwendung] [Hintergrund] [Vertriebsformen] [Dr. Eberle] [Impressum]